Brücken zwischen zwei Welten – Medizin verbindet · Leitender Arzt am Kantonsspital Baden in der Schweiz
Mein Name ist Amr Sherif Hamza, und ich bin leitender Arzt am Kantonsspital Baden in der Schweiz. Mein Leben ist geprägt von zwei Kulturen – Deutschland und Ägypten – und von der Überzeugung, dass medizinischer Fortschritt durch Austausch und Zusammenarbeit entsteht. Geboren in Bremen, bin ich zwischen Europa und Nordafrika aufgewachsen. Ich habe mein Medizinstudium in Ägypten abgeschlossen und dort meine ersten Schritte in der klinischen Laufbahn gemacht. Später führte mich mein Weg zurück nach Deutschland, wo ich meine fachliche Weiterbildung am Schwarzwald-Baar-Klinikum und an der Universität des Saarlandes fortsetzen konnte. Heute bin ich leitender Arzt am Kantonsspital Baden – mit internationaler Perspektive und einem Herzen, das in beiden Ländern zu Hause ist. Seit 2013 bin ich Mitglied der Deutsch-Ägyptischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DÄGGG) und seit 2022 im Vorstand als Vizepräsident tätig. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), der Universität Kairo, der Universität Alexandria und der Egyptian Fetal Medicine Foundation (EFMF) organisieren wir jährlich wissenschaftliche Kongresse, die einen lebendigen Dialog zwischen beiden Ländern fördern. Aus dieser kontinuierlichen Zusammenarbeit hat sich im Laufe der Jahre eine nachhaltige und produktive wissenschaftliche Partnerschaft entwickelt. Mein Ziel ist es, die medizinischen und wissenschaftlichen Verbindungen zwischen Deutschland und Ägypten weiter zu stärken – zwei Länder, die sich gegenseitig inspirieren, bereichern und voneinander lernen können. Denn nur durch Austausch und gegenseitiges Verständnis können wir das erreichen, was uns alle verbindet: die bestmögliche Versorgung unserer Patientinnen und Patienten. Die Deutsch-Ägyptische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DÄGGG) steht im Zentrum dieses Austauschs – als Plattform für Wissen, Dialog und Partnerschaft. Sie ermöglicht Begegnungen, inspiriert zur Zusammenarbeit und schafft die Grundlage für eine Medizin, die über Grenzen hinausdenkt.